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Zur Rhetorik von Hussein und Powell


von Marcus Knill


Gedanken zu zwei Rhetorischen Anlässen, die vor dem möglichen Irak Krieg um Menschen zu beeinflussen. Gedanken die an einem Nano Beitrag "Wissen als Schutz vor Manipulation", geäussert worden sind.

Zum Auftritt Husseins



Wer überlegt, ist überlegen.

  • Hussein argumentiert langsam und übert. In der Kommunikation weiss man: "Wer überlegt, ist überlegen".
  • Hussein spricht oft im Kammerton.
  • Hussein macht Augenkontakt, sieht den Gegenüber an.
  • Hussein spricht frei, hat keine Notizen.
  • Und dieses Stimme ist warm, sonor und klingt gut. Es ist wie ein Instrument. Die Stimme ist wichtiges Instrument, um zu überzeugen.


Zum Auftritt Powells



Bilder und Wiederholungen sind effektiv.

  • Powell argumentierte weniger mit Worten als mit Bildern. Powell nimmt die rhetorischen Mittel Bild, Tonband und Geschichten, er erzählt mit Bildern - und überzeugt.
  • Wie Saddam Hussein verzichtet auch Colin Powell in seinem öffentlichen Auftritt auf jegliche Form der Kriegsrhetorik.
  • Colin Powell sieht sich in seiner Rede als Sprecher des amerikanischen Volkes. Er sagt nicht 'ich' oder 'wir Amerikaner", sondern das Volk.
  • Die Wiederholungstechnik spielt eine wichtige Rolle kann aber auch unwirksam sein. (Zehn Tage nach Powells Rede vor dem UN-Sicherheitsrat gingen Millionen auf die Strasse).


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Nano Serie Beiträge zum Thema:


2. März, 2003




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