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www.rhetorik.ch aktuell: (04. Mai, 2020)

Corona Rhetorik der Politiker

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Die Corona Thematik wird langsam aber sicher auch geklärter behandelt. Tatsächlich gibt es auch gute Meldungen: Eine Studie in Heinsberg zeigt, dass die Anzahl Menschen in dies Stadt mit Corona fünf mal groesser als gedacht ist. Das relativiert die Gefahr des Virus weiter. Man muss aber auch hier vorsichtig sein, denn es gibt nur 7 Tote in der Stadt. Es braucht dringend mehr solche Studien, denn es geht bei Corona vor allem darum, die Angst zu bändigen. Zum Vergleich: im Kanton Schaffhausen gibt es bisher 6 Corona Tote. Der Artikel weist auch weiter gut darauf hin, dass die offiziell gemeldete Zahl der Infizierten bezieht sich ausschliesslich auf mit Tests nachgewiesene Infektionen. Wie viele Menschen sich tatsächlich täglich neu infizieren und bislang infiziert waren, ohne positiv getestet worden zu sein, ist unklar.
In Deutschland wird immer mehr Kritik an Merkel geübt. Beispiel Spiegel: Wir sind nicht Merkels Kinder. Wie auch in den USA preschen in Deutschland die Länder mit Lockerungen vor. Washington Post weist darauf hin, wie die Regierung der USA den Staaten hinterhergehinkt ist.. Im Grunde genommen ist das ein Plus für Foederalismus. Auch sind die Augen auf Oesterreich gerichtet, wo man schnell reagiert hatte und auch ebenso schnell wieder zur Normalität übergehen will: Oesi Kanzler Kurz: Wirtschaft und Gesundheit - das ist kein Widerspruch. Bisher haben die Geschäftsöffnungen keinen Rückfall bedeutet.
In der Schweiz werden die harten Massnahmen auch schon von Politikern kritisiert. SVP Nationalrat Köppel meinte in der Corona Session, dass die Massnahmen zerstoererisch gewesen seien. Sommaruga konterte aber gut, dass die Parteien den Weg des Bundesrats grossmehrheitlich unterstützen. Im Allgemeinen kann aber aber sagen, dass der Schweizer Bundesrat die Krise gut gemeistert hat. Auch aus dem Artikel: Beat Walti, Fraktionschef der FDP, lobt den Bundesrat für sein Krisen-Management. «Wir haben gesehen, dass unsere Systeme taugen.» Gesundheitswesen, Verwaltung, Föderalismus und die Wirtschaft hätten die Krise mit «Bravour» gemeistert.
Die Corona Krise könnte auch helfen, dass man sich weltweit besser für solche Fälle vorbereitet. In Basel gibt es Pläne fuer ein Pandemiespital.
Die Corona Krise hat die Idee ``Europa" geschwächt. Es gab keine Europäischen Beschlüsse. Die Staaten haben selbständig reagiert. Auch das ist ein Zeichen für Foederalismus. Tatsächlich war die Situation in Italien anders als in Deutschland. Ein Vorteil von Foederlismus ist, dass man nun verschiedene Strategien vergleichen kann. Es gibt auch ein Wettrennen. Wer besser reagiert, kommt auch wieder besser aus der Krise raus.
Auch kommt die Rhetorik der letzten Monate ins Gespäch. Hier ist diei Sicht des Rhetorik Professors Olaf Kramer auf Focus:

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