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www.rhetorik.ch aktuell: (26. Okt, 2007)

Apokalyptische Rhetorik

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Im den letzten paar Tagen haben gerade drei Staatsmänner starke Worte in ihren Reden gebraucht: Vladimir Putin verglich die Raketenabwehrpläne der USA in Polen und Tschechien mit dem Versuch der Sowjetunion, Raketen auf Kuba zu stationieren. Der 81 jährige Fidel Castro warnte, dass Bush die Menschheit mit Atomwaffen bedrohe und die Biokraftsoffpläne eine Hungersnot auslösen könnte. George Bush seinerseits warnte vor einem Iran mit Atomwaffen und ging gar so weit, das Wort 3. Weltkrieg in den Mund zu nehmen.

Putin: (am 26. Oktober 2007)

Analoge Schritte der Sowjetunion haben die Kubakrise provoziert.


Bush: (am 17. Oktober 2007)

Der Welt droht ein 3. Weltkrieg falls Iran nukleare Waffen entwickeln kann.


Castro:(am 23. Oktober 2007)

Bush könnte einen nuklearen Krieg und weltweiten Hunger auslösen.




Nachtrag vom 27. Oktober, 2007: die Worte beflügeln die Fantasien von Kolumnisten. Der pensionierte Finanzprofessor Michael Rozeff hat folgendes Szenario: Israel bombardiert die Natanz Nuklearzentrum in Iran (Israel hatte vor ein paar Wochen einen im Aufbau befindlichen Reaktor in Syrien bombardiert). Iran schiesst Raketen nach Israel, sendet Truppen nach Irak, mobilisert Hezbolla und greift Isral vom Libanon an. Die USA lanciert eine Atacke auf Iran. (Solche Pläne existieren beriets). Der Öpreis verdoppelt sich. Die USA brauchen stategische Öreserven. Russland und Venzuela stoppen die Ölliferungen in die USA. China blockiert die USA vom Geldmarkt. Der Goldpreis explodiert. Der erste Schritt zum WWIII wäre ein Handelsrieg, der auch die Waffenproduktion der USA beeinträchtigen könnte, zu einer allgemeinen Wehrpflicht führen könnte. In einer solchen Notfallssituation wäre eine Diktatur in den USA und Weltkrieg nicht mehr undenkbar.
Quellen:

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