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www.rhetorik.ch aktuell: (09. Okt, 2007)

Der tote Prinz Harry

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Der Amerikanische Bildhauer Daniel Edwards zeigt den britischen Thronanwärter Prinz Harry aufgebart mit dem Kopf auf der Bibel, der Waffe im Holster und der rechte Hand auf der Brust. Das Kunstobjekt produzierte einen Wirbel. Vor allem Soldatenmütter und Irak-Veteranen sind entsetzt und finden die Sache geschmacklos:

"Das ist krankhaft. Ich finde, das ist absolut entsetzlich",


zitiert die britische "The Sun" die Soldatenmutter Carol Jones, deren Sohn im Irak getötet wurde. Robert Lee von der Royal British Legion, einer Organisation, die sich um Militärveteranen kümmert:

"Diese Skulptur ist nicht nur geschmacklos, sondern ein Bärendienst an all jenen Männern und Frauen in den Streitkräften, die im Irak-Krieg ihr Leben gaben."


Der New Yorker Künstler meint, die Skulptur sei denen gewidmet, die im Irak als Soldat dienen wollten, dies jedoch nicht tun konnten. Prinz Harry war der Irakeinsatz untersagt worden, weil es für die britische Thronfolge zu gefährlich sei und der Prinz Angriffe auf seine Kameraden ziehen könnte.

Der Bildhauer hatte schon eine lebensgrosse Nachbildung einer gebärenden Britney Spears gemacht. Siehe Aktuell: "Immer wieder Britney". Quellen:



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