Rhetorik.ch

Knill+Knill Kommunikationsberatung

Knill.com
Aktuell Artikel Artikel Inhaltsverzeichnis Suche in Rhetorik.ch:

www.rhetorik.ch aktuell: (18. Sep, 2007)

Lästern schadet der Dialogik

Rhetorik.ch Artikel zum Thema:


Radio 24 Beitrag vom 18. September 2007
Wer lästert, belastet andere und entlastet sich dafür selbst. Ob Lästern tatsächlich etwas mit Last zu tun hat? Lästern ist auch eine Form von Klatsch und gilt als eine Vorstufe des Gerüchtes. Dieter Bohlen lästerte, stellte Kandidaten bloss und profilierte sich auf Kosten der Opfer. Er verkaufte sogar seine bösartigen Sprüche. Wer lästert hat meist Zuhörer. Denn Schadenfreude ist eine der grössten Freuden. Auch Jugendliche können heute über Handys über Lehrer lästern und diese im Internet an den Pranger stellen. Lästern- Tratschen übles Geschwätz macht in der Regel Spass. Klatsch, Trasch und Lästern verkauft sich auch in den Medien gut. Deshalb werden Lästergeschichten kaum je verschwinden. Doch widerspricht das Lästern und das Hintenherum schnöden den Kommunikationsregeln der Dialogik.


Kommunikationsregeln der Dialogik
  • Direkt kommunizieren
  • Unter vier Augen kritisieren
  • Mündlich kritisieren und schriftlich loben
  • Menschen wertschätzen
Was tun, wenn über mich gelästert wird?
  • Den Lästerer unter vier Augen direkt ansprechen
  • Fakten beschreiben
  • Nachfragen
  • Ich Botschaften senden
  • Deutlich sagen: Bitte so nie mehr


Lästern. Klatsch, Gerüchte-verbreiten sind Konfliktbeschleuniger, Konfliktverstärker und Streitkeulen. Wir müssen uns bewusst bleiben: Verleumdung und üble Rede ist strafbar. Deshalb müssen wir uns nicht alles gefallen lassen.


Beim Lästern steht der Unterhaltungswert im Vordergrund. Lästern dient zwar der sozialen Reglementierung. Doch sind die Grenzen zur Verleumdung oft fliessend. Wie bei der Schlagfertigkeit darf das Gegenüber weder fertiggemacht noch geschlagen werden.




Tic Tac Toe - Lästern, auf You Tube
Chipmunk - Lästern, auf You Tube



Rhetorik.ch 1998-2011 © K-K Kommunikationsberatung Knill.com