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www.rhetorik.ch aktuell: (08. Jun, 2007)

Drama mit weinender Hilton

Rhetorik.ch Artikel zum Thema:
Drei Tage nachdem Paris Hilton ihre Haftstrafe angetreten hatte, wurde sie vom Sheriff aus medizinischen Gründen unter Hausarrest gestellt. Ein Aufschrei der Entrüstung war in der Blogsphäre zu hören. Von "Prominentenjuistiz" war zu lesen. Spiegel: "Auch Staatsanwalt Delgadillo liess das nicht gelten. Offensichtlich liege ein "Kurzschluss" im Justizsystem vor, giftete er. Mit seiner Empörung war Delgadillo nicht allein. Auch Bürgerrechtler gingen gegen den Luxus-Arrest für Hilton auf die Barrikaden. Einer von ihnen, Al Sharpton, sprach von einem Fall von Rassen-Justiz." Gegend die Feilassung hiltons gab es einen ähnlichen Sturm der Entrüstung in der Bevölkerung wie die Freisprüche und Zahlung von Entschädigungen an jene Manager, welche die Swissair zum Grounding gebracht hatten.
Auch dem Richter, Michall Sauer passte das nicht und er ordete Hilton zurück ins Gefängnis. Hilton soll die Fassung verloren haben, ihre Mutter angefleht haben. Im Auto wurde Paris weinend fotografiert. Helikopter verfolgten, wie sie abgeführt wurden. Scharen von Fotographen versuchten ein Foto zu machen.

Blick: "Tränenüberströmt schreit sie 'Mum, Mum!' Doch auch Mutter Kathy kann nicht mehr helfen. Richter Sauer schickt Paris Hilton in ihre Gefängnis-Zelle zurück. AP Bildzoom Paris Hilton auf dem Tiefpunkt: Weinend sitzt das Glamour-Girl auf dem Rücksitz eines Polizeiwagens. Die Paparazzi knipsen, was das Zeugs hält."

Spiegel: "Hohn und Spott ergoss sich in Weblogs, wo gefeixt wurde, die narzisstisch veranlagte Jungmillionärin beklebe ihre elektronische Fussfessel gewiss bereits mit Swarovski-Kristallen. Angeheizt wurden solche Phantasien von Berichten des Internetdienstes TMZ.com, die Telefongespräche Hiltons aus der Haft wiedergaben. Darin berichtete die Gedemütigte, sie könne nicht essen und schlafen. Ihr Raum sei nachts zu hell und zu laut. Sie habe kein Kopfkissen, und es sei kalt. Einen Hot-Dog aus der Gefängnisküche habe sie zurückgehen lassen."

Warum ist diese Klatschgeschichte so interessant? Emotionen sind immer Spannend für die Medien. Weil bei Hilton sind die Emotionen bisher immer sehr kühl gewesen sind, sind die neuen Fotos eine willkommene Abwechslung. Etwas Schadenfreude spielt sicher auch eine Rolle.


Nachtrag vom 8. Juni, 2007: Hilton mit psychischen Problemen

Nach ihrer Rückkehr ins Gefängnis musste Paris Hilton auf die Krankenstation gebracht werden. Die 26-jährige Hotelerbin wird dort wegen psychischer Probleme behandelt. Paris Hilton bringt es fertig, die Medien auch im Knast auf Trab zu halten. Nicht nur die Medien, auch Juristen, Aerzte und Begutachter. Wir würden uns nicht wundern, wenn es dem Nobel Partygirl weiterhin gelingt die Medien und Gerichte an der Nase herum zu führen. Es wäre anderseits auch denkbar, dass die verwöhnte Dame nach gar nie gelernt hat, auf etwas zu verzichten und allein schon das Befolgen von Anordnungen bei dieser extravertierten Showfrau nachweisbare psychosomatische Krankheiten hervorruft. Paris Hilton sorgt bestimmt für weitere Überraschungen.




Nachtrag vom 22. Juni 2007: Mehr Klatsch Hat Mutter Kathy Hilton ihrem Töchterchen Nacktfotos untersagt? fragte die Britische "Sun". Und bezieht sich dabei auf Playboy Besitzer Hugh Hefner. Hefner hatte viel Geld angeboten, wenn sich Paris für sein Hochglanz-Magazin entblättere. Er hätte auch einen sexy Titel: "Tausche Knast-Overall gegen Eva-Kostüm ..." Aber Hefner bekam eine Absage. Mama Hilton wolle nicht, dass Paris nackt posiert. Unterdessen sollen die Mitarbeiter im Lynwood-Gefängnis unter Bergen von Fan-Post stöhnen. Die Zahl der Briefe gehe in die Tausende, weiss TMZ. Die ohnehin schon magere Hilton wiege angeblich nur noch 45 Kilo. Die Gefängnisleitung sei besorgt und drohe mit Zwangsernährung. Paris sei blass, schwach und lethargisch, eie Knochen stechen hervor, zitiert die britische Zeitung "Sun". Die Hotel-Erbin hatte beschlossen, nichts mehr zu essen, nachdem sie von der Krankenstation in ihre normale Zelle verlegt worden war. Auch ihre Mutter klagte, dass Paris 23 Stunden am Tag allein sei. Die verwöhnte Hilton hatte wahrscheinlich das Leben lang nie auf etwas verzichten müssen und nie gelernt, sich mit unangenehmen Situationen auseinanderzusetzen. Am nächsten Dienstag schon wird Hilton rauskommen. Die Klatschmedien haben sich schon warmgelaufen. TMZ liefert am Freitag eine "Breaking News" Schlagzeile, dass Hilton am Dienstag frei komme. Der Anlass wird garantiert ein Medienspektakel werden. Aähnlich wie bei Jackson.



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