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www.rhetorik.ch aktuell: (07. Mar, 2007)

Gruppenvergewaltigung oder Werbekunst?

Rhetorik.ch Artikel zum Thema:
Werbung von Dolce und Gabbana Eine neue Werbekampagne für "Dolce und Gabbana" gab zu reden. Die Werbung zeigt eine Gruppe von Männern. Einer hät eine auf dem Rücken liegende Frau am Boden fest.

Die italienische Gleichstellungs-Ministerin Barbara Polastrini meinte, hier werde zur Gruppen-Vergewaltigung angestiftet. Das Gegenargument war, das sei Kunst und also vollkommen in Ordnung.

Mit Provokation setzt man sich im Hirn fest: Alexander McQueen hatte unter dem Motto "Vergewaltigung im Hochland" blutverschmierte Models über den Laufsteg laufen lassen. Benetton zeigte Leibchen von getöten Soldaten.

Eike Schrimm schreibt in der "Süddeutschen" über das Dolce-Gabbana Plakat:

Der Modemacher muss sich bei all seinen Aktionen fragen: Verletze ich mit meiner Arbeit die menschliche Würde?


Mancher Betrachter wird aber auch erstaunt sein, dass man im besagten Werbebild eine "Gruppen Vergewaltigung" erkennen kann.



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