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www.rhetorik.ch aktuell: (27. Feb, 2007)

Dreistes Gucci Plakat

Rhetorik.ch Artikel zum Thema:
Juan Isidro Casilla sieht sich gerne in der Zeitung. Deshalb fabrizierte er ein Gucci Inserat, und sandte es der Sonntagszeitung kurz vor Inserateschluss. Die Rechnung ging an Gucci. Man entschied sich bei der Sonntagszeitung, das Inserat kurzfristig noch aufzunehmen. Aus Zeitdruck Gründen konnte die Authentizität des Inserats nicht mehr nachgeprüft werden. Das Inserat erschien. Man schätzt den Sachschaden auf 60'000 Franken.


Die Ungewöhnlichkeit der Betrugsgeschichte könnte sich für Gucci noch lohnen. Die Geschichte wurde an verschiedenen Orten herumerzählt: Casilla aber muss mit einer Klage rechnen. Es ist nicht das erste mal, dass er Anzeigen verschickt hat: Schon im Jahre 2006 hatte er unter anderm Armani Anzeigen bei einer Zeitung untergebracht. Die Sonntagszeitung war nicht alleine: auch "SI Style", die Abendzeitung "heute" sind dem Betrüger auf den Leim gegangen. Der Gesamtschaden wird mit 100'000 Franken bezeichnet.


Nachtrag vom 27. April, 2007: Der Spiegel vom 23. April hat einen update zur Gucci Geschichte. Casilla soll sich in einem Blog gemeldet haben und einen echten Modelvertrag in Paris und Milano erhalten haben.



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