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www.rhetorik.ch aktuell: (22. Oktober, 2006)

Wahlkampfvideos in den USA




Wahlkampfvideo: der Film ist zuerst akustisch mit einer tickenden Uhr untermalt, dann hört man Herzschläge.
In den USA läuft der Wahlkampf auf Hochtouren. Die Foley-Affäre und die immer kritischer werdende Situation im Irak ist für die regierenden Repulikaner ein Handicap. Sie setzen wieder auf Themen der nationalen Sicherheit und den Kampf gegen Terrorismus. Ein Video auf www.gop.com illustriert diese Strategie. Ob sie funktioniert, wird sich im November zeigen.



Nachtrag vom 1. November: Das Gegenvideo zitiert eine Einschätzung des US Geheimdienstes: "Der Irak Konflikt wurde zum "Cause celebre" für die Jihadisten. Er schürt eine tiefe Abneigung gegen alles Amerikanische in der Muslemischen Welt und kultiviert Befürworter einer globalen Jihadistischen Bewegung." Am Schluss wird zur Wahl aufgerufen.
Ein Gegenvideo braucht ähnliche Elemente, wie der obige Spott. Eine tickende Uhr ist das einzige Tonelement.



Ein Video von Vernon Robinson macht auf Horror und Hass.

Ein zweites Video von Robinson hat Arbeitslosigkeit und Einwanderung zum Thema und geht direkt auf den gegnerischen Kandidaten los.
Ein Beispiel eines republikanischen Wahlkampfwerbespotts: "Wenn man heute als besorgter Republikaner die Nachrichten hört, dann hat man das Gefühl, in einem Horrorfilm zu sitzen: Amerika wird von islamischen Fundamentalisten angegriffen überall auf der Welt. Homosexuelle lachen über die heilige Ehe, Lesben und Feministen attakieren alles heilige. Lieberal Richter haben die Verfassung völlig neu geschrieben: man darf die amerikanische Flagge verbrennen, eine Million Babies pro Jahr töten, aber man darf nicht die 10 Gebote aufstellen, oder "Gott" in der Öffentlichkeit sagen. 7 von 10 schwarze Babies werden ehelos geboren. Jackson und Sharpten sagen die Antwort seien Rassenquoten. Die Ausserirdischen sind hier, aber nicht in einem Raumschiff, sondern ¨ber unsere Grenzen als Millionen. ich bin Vernon Robinson. Wenn Sie mich in den Kongress schicken, schick ich das zurück in die Horror Show. Ich vertrete diese Meinung und unsere traditionellen amerikanischen Werte." Zweites Beispiel eines Wahlkampfspotts: "Du wolltest diesen Job. Und Du warst die Person, die dazu am besten qualifiziert warst. Aber sie gaben die Arbeit einem illegealen Einwanderer, sodass sie ihn schwarz bezahlen können. Und das passiert überall in Amerika. Wegen Politikern wie Euerem Kongressmann Brad Miller haben Millionen von Amerikanern ihren Job verloren. An Leute, die gar nicht hier sein dürften. Statt die Grenzen zu sichern, hat Brad Miller dafür gestimmt, diesen Illegalen Führerscheine und "Social Security Benefits" zu geben und viele andere Regierungsgeschenke. Er hat dafür gestimmt, dass verurteilte Kinderschänder in die USA immigrieren durften. Diese Illegalen zahlen keine Steuern, sie nehmen unsere Jobs, und Geschenke, und spucken uns dann ins Gesicht und verbrennen unsere Fahne. Vernon Robinson hat genug! Vernon Robinson ist ein Airforce graduate, der stolz in Uniform unter der amerikanischen Flagge gedient hat, die selbe Flagge, über die Brad Miller abgestimmt hat, dass illegale Immigranten sie verbrennen und vertrampeln dürfen. Ich bin Vernon Robinson. Ich vertrete diese Meinung. Wenn Sie mich in den Kongress schicken, werde ich die Grenzen sichern, die Geschenke stoppen und Ihren Job sichern."


Nachtrag vom 8. November 2006: Robinson wurde vom Demokraten Brad Miller geschlagen. Robinson bekam 36 Prozent, Miller bekam 64 Prozent der Stimmen.

Quelle: Charlotte.com.


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