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www.rhetorik.ch aktuell: (13. Mai, 2006)

Chinas Wikipedia



In China wird ein "offenes" Onlinelexikon aufgebaut: Wie beim dort verbotenen Vorbild Wikipedia darf jeder seine eigenen Beiträge veröffentlichen - vorausgesetzt, sie finden Gefallen bei den Zensurbehörden.

Wie die Zeitschrift "New Scientist" berichtete, wird Baido, Chinas grösste Suchmaschine dieses Onlinelexikon aufbauen. Die Artikel im "Baidupedia" werden zensuriert indem sie zuerst nach "regierungsfeinlichen" oder "negativistischen" Inhalten gefiltert werden.


Die westlichen Wikipediaseiten sind seit letztem Jahr in China nicht zugelassen. Anfragen von China aus werden nicht durch den "Grossen Firewall" weitergeleitet. In China sind mehr als 100 Millionen Leute online. In zwei Jahren werden es voraussichtlich 187 Millionen sein. (Quelle).

Eric Schmidt Letzten Monat hat die Firma Google (die in China auch nicht erreichbar ist), eine Version ihrer Suchmaschine in China eröffnet. Diese Seiten sind zensuriert. Der CEO Eric Schmidt von Google hatte sich gerechtfertigt, dass Google nur so Zugang zu diesem Markt bekommen habe.


Nachtrag vom 11. Oktober, 2006: China soll den Zugang zu Wikipedia geöffnet haben.

Quelle


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